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"Wir sind auf einem falschen Weg" – Weidel fordert verbales Abrüsten in der politischen Debatte

Die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel hat auf einer Pressekonferenz Vorwürfe über mutmaßlich rechtsextreme Gesten beim Bundestags-Planspiel "Jugend und Parlament" zurückgewiesen. Konfrontiert mit der Frage über das Zeigen des sogenannten "White-Power-Zeichens" erklärte Weidel am Dienstag, solche Anschuldigungen ohne Belege seien "strafrechtlich relevant".

Im Gegenzug verwies Weidel auf Schilderungen einer Gruppe von Jugendlichen, die ihr Büro besucht und von "Ungeheuerlichkeiten" berichtet hätten. Ein Mädchen sei im Rahmen der Veranstaltung als "Nazi-Schlampe" beschimpft und verprügelt worden. Obwohl sie selbst nicht Zeugin war und die Angaben laut eigener Aussage nicht überprüfen konnte, kündigte Weidel juristische Schritte an. Sie sprach von einer tiefgreifenden Schieflage durch ein von "Hass und Hetze", Diffamierung und einen gezielten "Kulturkampf gegen die AfD" verpestetes Klima, unter dem AfD-Politiker täglich am eigenen Leib leiden. Medien, NGOs und der politische Gegner trügen die Schuld an den explodierenden Angriffen auf Rechtskonservative. Abschließend forderte Weidel, endlich "verbal abzurüsten" und Debatten zurück in die Parlamente zu verlagern.

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