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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland schließt rumänisches Generalkonsulat in St. Petersburg

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland schließt rumänisches Generalkonsulat in St. PetersburgQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Kirill Sykow
  • 25.06.2026 20:29 Uhr

    20:29 Uhr

    Militärexperte: Sollte Kiew Weißrussland angreifen, müsste Russland Kiew einnehmen

    Im Falle einer Provokation Kiews auf weißrussischem Territorium würde die russische Armee nicht nur für ihr Partnerland eintreten, sondern könnte auch eine Offensive in Richtung Kiew starten. Dies erklärt der Militärexperte und verdiente Militärflieger, Generalmajor der Luftwaffe Wladimir Popow, im Gespräch mit der Zeitung Moskowski Komsomolez. Der Experte weist darauf hin, dass Kiew die Zwangsevakuierung von zwölf Ortschaften im Gebiet Tschernigow angekündigt habe, die an Russland und Weißrussland grenzen. Seiner Meinung nach könnte dies ein indirekter Hinweis auf Vorbereitungen für einen Angriff auf Weißrussland sein. Popow betont:

    "Sollte es zu einer Provokation kommen, würden wir gemeinsam mit Weißrussland Truppen in die Ukraine entsenden. Das ist ihnen vollkommen klar ... Kiew werden wir auf jeden Fall einnehmen. Und zwar sehr schnell. Aber nicht jetzt, nicht in den nächsten zwei oder drei Monaten. Wenn das ukrainische Militär jedoch diese heftige Provokation inszeniert, werden wir gezwungen sein, über Weißrussland dorthin vorzudringen. Sollte sich die Lage rund um Weißrussland mehr oder weniger beruhigen, werden wir unsere Angelegenheiten zu Ende bringen, ohne unseren Nachbarn einzubeziehen."

  • 20:07 Uhr

    Lawrow: Russland lässt sich nicht mehr hinters Licht führen

    Russland sei zu Verhandlungen über die Ukraine bereit, werdeaber niemandem mehr einfach so glauben. Darüber hinaus werde Russland seine Truppen an der Kontaktlinie nicht zugunsten von Verhandlungen aufhalten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Rande des XII. internationalen Wissenschafts- und Expertenforums "Primakow-Lesungen".

    Russland, so betonte Lawrow, akzeptiere auch keine Vorbedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts. Dies gelte auch für den im Westen geforderten Waffenstillstand an der Kontaktlinie.

    Er erinnerte daran, dass Moskau im Jahr 2022 während der Verhandlungen in Istanbul nicht nur den Waffenstillstand eingehalten, sondern sogar seine Truppen von Kiew abgezogen habe. Als Reaktion darauf habe man gescheiterte, nur mit einem Paraph-Vermerk versehene Vereinbarungen und die Inszenierung in Butscha erhalten.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 19:35 Uhr

    Experte: Kiew bereitet eine Invasion der Krim vor

    Die Ukraine könnte eine groß angelegte Provokation auf der Krim vorbereiten, warnte der Militärexperte Juri Knutow. Seinen Angaben zufolge bereiten sich die ukrainischen Streitkräfte bereits aktiv auf eine groß angelegte Landungsoperation auf dem Gebiet der Halbinsel vor. Dies werde, so Knutow, durch mehrere Tatsachen belegt. Knutow merkte außerdem an, dass es dem Gegner nicht gelingen werde, die gesamte Halbinsel zu besetzen, sein Ziel sei es jedoch, der Region erheblichen Schaden zuzufügen. Er betonte:

    "Die Ukraine hat vor einem Monat ihre Marineinfanterieeinheiten von der Front abgezogen und ins Hinterland verlegt, höchstwahrscheinlich, um Vorbereitungen für eine Landungsoperation zu treffen. Natürlich werden auch Landungsboote vorbereitet … Auf der Krim sind recht intensive Aktivitäten im Gange. Diese stehen im Zusammenhang mit der Isolierung der Halbinsel. Wir beobachten dies anhand der Anzahl der Drohnen, die im Gebiet Saporoschje und im Bereich der Landverbindung zwischen Russland und der Krim im Einsatz sind."

  • 18:56 Uhr

    Minister: Minsk spürt deutlich den Versuch, das Land in den Krieg hineinzuziehen

    Der belarussische Verteidigungsminister Wiktor Chrenin, erklärte, dass die Lage an den Landesgrenzen äußerst instabil sei und eine Eskalation zu befürchten sei. Minsk spüre derzeit deutlich, dass man versuche, das Land in einen umfassenden Krieg hineinzuziehen. Wie das belarussische Verteidigungsministerium mitteilt, wies Chrenin darauf hin, dass die Lage heute stark an das Jahr 1941 vor Kriegsausbruch erinnere, und betonte:

    "Die Lage an unseren Grenzen ist äußerst instabil und eskaliert zunehmend […] Es werden Anstrengungen unternommen, den vom Westen in der Ukraine entfesselten bewaffneten Konflikt in die Länge zu ziehen und sogar auszuweiten. Heute spüren wir deutlich den offensichtlichen Versuch, Belarus in den Krieg hineinzuziehen."

  • 18:15 Uhr

    Russland schließt rumänisches Generalkonsulat in St. Petersburg

    Als Reaktion auf die unfreundlichen Handlungen Rumäniens – darunter vor allem auf die Schließung des russischen Konsulats in Konstanza – hat Moskau nun Gegenmaßnahmen ergriffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

    Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, der Agentur mitteilte, wurde der rumänische Botschafter in Moskau, Cristian Istrate, ins russische Außenministerium einbestellt, wo ihm die Gegenmaßnahmen zur Schließung des russischen Generalkonsulats in Konstanza mitgeteilt wurden. Er hielt sich etwa 30 Minuten im Ministeriumsgebäude auf und verließ es anschließend ohne Stellungnahme, berichtete ein TASS-Korrespondent.

    Das russische Außenministerium betonte, dass Istrate eine Note zur Erklärung des rumänischen Generalkonsuls in Sankt Petersburg zur persona non grata sowie zur bevorstehenden Schließung des dortigen Generalkonsulats seines Landes übergeben wurde.

    Zuvor hatte Rumänien Russland die Verantwortung für den Absturz einer ukrainischen Drohne auf seinem Staatsgebiet zugeschrieben und beschlossen, das russische Generalkonsulat in Konstanza zu schließen sowie den russischen Generalkonsul zur persona non grata zu erklären.

  • 17:59 Uhr

    Israelische Airline setzt Flüge nach Moskau aus

    Die israelische Fluggesellschaft El Al setzt ihre Flüge zwischen Tel Aviv und Moskau für die kommenden Tage aus. Grund dafür seien die Entwicklungen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, teilt das Unternehmen mit. El Al nennt in diesem Zusammenhang Zwischenfälle in der Luftfahrt in der Region, ohne jedoch genauer darauf einzugehen. In der kommenden Woche werde die Fluggesellschaft die Lage neu bewerten.

    Die Ukraine hatte zuletzt ihre Angriffe auf die russische Öl-Infrastruktur verstärkt. Der Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobjanin, meldet nun fast täglich den Abschuss von ukrainischen Drohnen über dem Großraum Moskau. Bei einer Attacke vor einer Woche war in der russischen Hauptstadt eine wichtige Ölraffinerie getroffen worden.

  • 17:28 Uhr

    Russische Jagdbomber nehmen gegnerische Stellungen auseinander (Video)

    Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 der russischen Luftstreitkräfte flogen Angriffe auf militärische Ziele in der Volksrepublik Donezk (DVR). Wie das russische Verteidigungsministerium bekanntgibt, trafen tonnenschwere FAB-Bomben einen Flussübergang und ukrainische Kämpfer in Krasny Liman in der DVR. Die Behörde in Moskau teilt ein entsprechendes Video auf Telehgram.   

  • 16:56 Uhr

    EU zahlt Ukraine erste Milliarden aus neuem Darlehen aus

    Die Ukraine erhält heute die erste Zahlung des 90 Milliarden Euro schweren Unterstützungsdarlehens der EU. Rund drei Milliarden Euro Makrofinanzhilfen würden ausgezahlt, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einer Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine im polnischen Gdańsk.

    "Das ist gelebte Solidarität."

    In den kommenden Tagen solle zudem zusätzliches Geld für die Drohnenproduktion an Kiew fließen, so die EU-Kommissionschefin.

    Von den neuen EU-Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro sind 60 Milliarden für verteidigungsrelevante Ausgaben vorgesehen. Die Hälfte des Geldes soll bereits in diesem Jahr fließen – weitere 45 Milliarden könnten dann im kommenden Jahr folgen.

  • 16:25 Uhr

    Ombudsfrau: Ukrainische Soldaten im Donbass nutzten Säuglinge als Schutzschild

    Wie die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, berichtete, haben sich Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die vor der vorrückenden russischen Armee im Donbass flohen, hinter Säuglingen versteckt, die sie den Einheimischen weggenommen hatten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Lantratowa erklärte:

    "Als Mutter werde ich niemals die Wiegen vergessen, die zurückgelassen wurden, als die Säuglinge auf die Straße geworfen wurden. Und warum wurden sie weggeworfen? Weil man Kinder, Säuglinge, gestohlen hat, um dort vorbeizukommen, wo sich unsere Soldaten befanden. Danach hat man die Wiegen weggeworfen und diese Kinder zurückgelassen. Sie wurden dann von der Zivilbevölkerung im Donbass versorgt."

  • 15:46 Uhr

    Militär: Ukrainische weibliche Sturmtruppen in Konstantinowka gesichtet

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den stellvertretenden Kommandeur des 1. Bataillons des 1194. Regiments der Südlichen Truppengruppe berichtet, stellen russische Soldaten im Verlauf der Kämpfe zur Befreiung von Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik fest, dass sich in den Reihen der ukrainischen Einheiten polnische Söldner und weibliche Angriffskämpfer befinden. Ein russischer Soldat berichtete der Agentur:

    "Derzeit sind in diesem Abschnitt Polen aufgetaucht, das heißt, die Jungs berichten, dass sie polnische Stimmen und polnische Gespräche hören. Auch Mädchen in den ukrainischen Einheiten tauchen auf, jeweils zwei bis drei. Sie sind ziemlich kräftig, das heißt, sie haben vor nichts Angst – ja, diese Mädchen sind tatsächlich ukrainische Sturmtrupplerinnen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.