Kurzclips

Eskalation in Belfast: Unruhen nach Enthauptungsversuch auf offener Straße

Bei Protesten in Belfast ist es am Dienstag zu schweren Ausschreitungen gekommen. Auslöser war eine brutale Messerattacke am Vorabend in Nord-Belfast, bei der ein sudanesischer Asylbewerber einen 40-jährigen Anwohner schwer verletzte.

Aufnahmen des Angriffs, die in den sozialen Netzwerken kursieren, deuten auf einen Enthauptungsversuch hin. Rettungskräfte brachten den Verletzten in lebensgefährlichem Zustand ins Krankenhaus. Der Tatverdächtige wurde noch am Tatort festgenommen und inzwischen wegen versuchten Mordes angeklagt. Er war 2023 als Flüchtling aus dem Sudan über Dublin nach Nordirland eingereist und hatte seit September 2023 ein bis 2028 gültiges reguläres Aufenthaltsrecht.

Nach diesem weiteren Fall von durch Migranten verübter Gewalt eskalierten die Anti-Migrationsproteste. Hunderte teilweise maskierte Demonstranten zogen durch verschiedene Stadtteile. Dabei setzten sie Autos in Brand und attackierten Wohnhäuser und Geschäfte, die mit Migranten in Verbindung gebracht wurden. Die Feuerwehr musste zu über 60 Einsätzen ausrücken und Betroffene aus brennenden Häusern retten.

Auch in anderen Städten des Vereinigten Königreichs schlossen sich die Menschen den Protesten an. Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilte die Messerattacke als "abscheulich", betonte aber zugleich seine Nulltoleranz gegenüber der darauffolgenden Straßengewalt.

Mehr zum Thema – Belfast brennt – Unruhen nach Messerangriff durch sudanesischen Einwanderer

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.