
Österreichische Erinnerungen an Kriegsende und Wiedergeburt: RT DE bittet um Ihre Zuschriften

Österreich erlebte das Kriegsende auf eine Weise, die sich von der deutschen Erfahrung grundlegend unterscheidet. Als Land, das 1938 dem Deutschen Reich angeschlossen wurde und das sich nach 1945 als "erstes Opfer" des Nationalsozialismus verstand, trug Österreich dennoch eine geteilte Geschichte in sich: Mitschuld und Mitverantwortung, aber auch echtes Leiden unter Besatzung, Bombenangriffen und dem Zerfall einer vertrauten Welt.
Was bedeutete der 8. Mai 1945 für die Österreicherinnen und Österreicher? Befreiung – von wem, von was? Die alliierten Besatzungszonen, die Vier-Mächte-Kontrolle über Wien, der mühsame Weg zur staatlichen Souveränität 1955: Diese zehn Jahre zwischen Kriegsende und dem Staatsvertrag prägten eine Generation auf eine einzigartige Art. Wie verlief das Leben in der sowjetischen Besatzungszone im Vergleich zur amerikanischen, britischen oder französischen? Wie erlebte man den Alltag der "Stunde Null" in Wien, Graz, Innsbruck oder am Land?

Leider leben immer weniger Zeitzeugen, die noch aus eigener Erfahrung berichten können. Umso wertvoller sind die Geschichten, die in Familien weitergegeben wurden. Kinder und Enkelkinder von Zeitzeugen sind herzlich eingeladen, das Gehörte und Überlieferte niederzuschreiben – möglichst unverfälscht und so, wie es erzählt wurde.
RT DE bittet deshalb um Zuschriften: persönliche Erinnerungen oder Familiengeschichten aus den ersten Nachkriegsjahren bis 1955 – und darüber hinaus bis 1989. Besonders wertvoll sind Erlebnisse aus den Jahren 1945 bis 1955, der Zeit vor und nach dem Österreichischen Staatsvertrag. Erzählungen aus allen vier Besatzungszonen, aus Städten und vom Land, positive wie negative Erfahrungen – alles ist willkommen.
Beiträge, die zu Hass aufrufen oder gezielt beleidigen, werden nicht veröffentlicht. Alle anderen Zuschriften haben die Aussicht, ganz oder auszugsweise in einer Artikelreihe bis zum 9. Mai 2026 zu erscheinen. Auswahl, Lektorat und sinnwahrende Kürzungen behält sich die Redaktion vor.
Bitte senden Sie Ihre Texte ab sofort und spätestens bis zum 5. Mai 2026 an die E-Mail-Adresse: presse@rt-tv.de
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